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Dienstag, 13. Mai 2008

Das letzte harte Wochenende liegt hinter mir. Am Samstag waren wir in Heidelberg auf einer Hochzeit eingeladen. Wie bekommt man also hartes Training, bestes Wetter und die Fahrt nach Heidelberg unter einen Hut?

Ist doch naheliegend ;-) Ich nehme das Fahrrad und Julia fährt mit dem Auto. Da wir gegen 15 Uhr bereits fertig geduscht und umgezogen in Heidelberg in der Kirche sein mussten, war klar dass ich es nicht bis Heidelberg schaffen konnte. Geplant hatten wir, dass mich Julia irgendwo zwischen Bingen am Rhein und Mainz abholt und wir dann den Rest mit dem Auto fahren.

6:15 Uhr ging's los. Noch etwas frisch, aber mit Armlingen und Beinlingen ist es in der Sonne gut erträglich. Und die Rheinauen gehören mir fast alleine


Bis Neuwied fahre ich rechtsrheinisch. Das ist zwar die schattige Seite, aber dafür ist der Radweg schöner und schneller zu fahren. In Neuwied geht's über die Brücke und weiter in Richtung Koblenz.
Südlich von Koblenz lässt die Qualität des Radwegs sehr rapide nach. Es macht nicht wirklich Spass wenn man auf dem Radweg unterwegs ist und plötzlich vor einem solchen Schild steht:


Auf die Straße wechseln geht natürlich auch nicht, weil der Bahndamm dazwischen liegt. Irgendwann habe ich die Faxen dicke und fahre nur noch Straße. Ich habe zwar ständig Wind von schräg vorne, aber auf der Straße komme ich gut voran. St. Goar und die Loreley sind bald erreicht.


Julia war inzwischen auch schon fleißig und hat einen langen Lauf gemacht. Jetzt ist sie unterwegs in Richtung Mainz/Wiesbaden. Ich bin kurz vor Bingen, als Julia anruft und bescheid gibt, dass sie im Stau steht. Ich bekomme also noch ein wenig mehr Zeit fürs Training geschenkt. Letztlich schaffe ich es bis Ingelheim. 5:30h war ich unterwegs und habe geschätzte 150km zurückgelegt. Geschätzt sind die Werte, da die Strecke fast durchgängig neben den Oberleitungen der Bahn verläuft und die Werte des Radcomputers daher eher unbrauchbar sind.

Den restlichen Tag verbringen wir dann bei der Hochzeit in der Molkenkur in Heidelberg. Ist das nicht ein traumhafter Ausblick?


Am Sonntag geht's dann wieder zurück. In Groß Gerau, kurz vor Mainz, lässt mich Julia raus. Ich fahre ab hier wieder mit dem Rad. Sie fährt mit dem Auto und kommt mir dann per Fahrrad entgegen. 6h40 oder ca. 210km habe ich am Ende in den Beinen und ein super geniales Wochenende hinter mir.

Dienstag, 6. Mai 2008

auch die Laufform nähert sich der Zielgerade

Seit gestern bin ich auch mit meinen Laufleistungen zufrieden. Es fehlen höchstens noch 2-3 schnelle Einheiten. Der 3h30 Marathon auf Lanzarote sollte kein Problem sein.

Heute teste ich die Radform ...

Dienstag, 29. April 2008

Schwimmen bekommt einen Haken

Gestern war ich zum ersten mal wieder mit Neo schwimmen. Im Frankenbad, 25m Becken ... ich weiß ... ist nicht gerade "der Maßstab". Aber das Trainingsprogramm von 9x200m lief trotz müder Beine super. Der schnellste war in 2:18 und die langsamen alle in 2:45min. Da kann ich wirklich nicht klagen.

Das Thema Schwimmen bekommt also einen grünen Haken. Die Form stimmt.

Donnerstag, 24. April 2008

Lanzarote rück näher

der Tag X rückt näher. Mein Geburtstag habe ich hinter mir und die Trainingseinheiten werden zunehmend intensiver. Tempo entwickeln ist jetzt angesagt. Nach 4 eher lockeren Tagen geht es ab morgen noch mal für gut 2 Wochen richtig zur Sache. Hoffentlich hält das Wetter.

Donnerstag, 10. April 2008

4 Tage ...

... brauche ich, um mich restlos in den Keller zu trainieren.
Nachdem ich letzten Samstag wegen übelstem Wetter komplett ausgelassen habe, hat es nun gerade mal 4 Tage gedauert, um mich von gut erholt nach hoffnungslos am Ende zu bewegen. Aber ich habe ja noch 2 Tage bis zum Wochenende.

Freitag, 21. März 2008

Trainingslager Lanzarote

Leider gab es auf Lanzarote keinen brauchbaren INet Hotspot, deshalb kommt der Bericht etwas verspätet und ist dieses Mal entsprechend etwas kürzer.

Der Hinflug war absolut problemlos. Rein, raus, da ... sogar die Fahrräder haben es geschafft. Mit dem Taxi zur Hotelanlage, Fahrräder zusammenschrauben, Abendessen und ein kurzer Spaziergang "um den Block". Das war der erste Tag.
Das Hotel Las Marinas in Costa Teguise ist im übrigen für Sportler sehr empfehlenswert. Sportlerfreundliches Essen, sehr großräumige Apartments mit viel Platz für die Räder und ein Hallenbad (haben wir allerdings nicht genutzt).

Den ersten Tag wollten wir erst mal ruhig angehen und die Gegend erkunden. Wir fuhren bergauf, lange bergauf. Ach ja und gegen den Wind und Wind gibt es hier ne Menge. Nach ca. 1:30h waren wir am Mirador de Haria auf etwas über 600 Meter Höhe.

Nach kurzem Fotostopp ging's über eine serpentienenreiche Straße runter nach Haria und gleich wieder rauf zur Nordspitze der Insel - dem bekannten Mirador del Rio.



Mirador del Rio

Bis hier haben wir 2h gebraucht. Für gute 30km etwas langsam ... die nächsten 50km gingen dafür umso schneller. Erst 15km bergab, dann 35km mit großem Gebläse von hinten. So macht's Spaß.

Die weiteren 10 Tage unterschieden sich trainingslagertypisch kaum vom ersten. Spätestens um 8 Uhr Frühstücken, dann abhängen und verdauen. 9:30-10 Uhr sitzen wir auf dem Rad. Um 15 Uhr sind wir meistens zurück und gehen teilweise noch laufen. Dann beginnt das lange Warten ... auf's Abendessen.

Die meisten Tage fahre ich mit Julia eine Runde und danach noch ein wenig alleine. Per Zufall treffen wir noch den Christoph Heubel (ein ExLemming) der mit dem Oberurseler Triathlonverein im Trainingslager ist. Da bietet es sich an, dass ich auch mal einen Tag mit den Jungs fahren gehe. Es tut meinen Beinen mehr als gut, sich mal einen Tag lang im Windschatten auszuruhen.

Am vorletzten Tag machen Julia und ich noch eine touristische Fahrt entlang einiger Sehenswürdigkeiten im Westen der Insel.

Die Salinen

Wir waren hier


Da muss man etwas genauer hinsehen ...

Die grüne Lagune von El Golfo

Fazit: Es ist kaum zu glauben, aber die ersten Tage waren noch die windärmsten. Je länger der "Urlaub" dauerte, desto schlimmer und böiger wurde der Wind. Lanzarote ist für die Jahreszeit bestimmt eine der guten Adressen für ein Trainingslager. Es gibt gute Straßen, wenig Verkehr und natürlich fast garantiert gutes Wetter. Aber die Anstiege und der Wind machen Lanza zu einer Insel für Fortgeschrittene und dann wird die Insel doch schnell relativ klein.

Wir waren jedenfalls beide heilfroh als der Urlaub endlich vorbei war ;-) Am 20.05 geht's dann schon wieder nach Lanzarote. Dann wird's ernst.

Samstag, 16. Februar 2008

2 Wochen bis zum Trainingslager

Wir zählen schon die Tage. In 2 Wochen geht's für 10 Tage nach Lanzarote zum trainieren. Dann gibt's auch wieder mehr zu berichten.
Für heute kann ich nur sagen: Sowohl Julia's als auch meine Form ist auf dem richtigen Weg ... nach oben. Hoffentlich hält das sonnige Wetter noch ein paar Tage.

Freitag, 15. Juni 2007

Schwimmen im Regen

Was soll man mit einem halben Tag Urlaub bei diesem Sauwetter machen? Geplant war vormittags ein langer Lauf und heute Abend dann ins Schwimmtraining. Just als ich die Laufsachen an habe fängt es wieder stärker an zu regnen *grummel*.
Was tun? "Da musst du jetzt durch" order lieber "was bringt alles Training, wenn du dir jetzt 2 Wochen vorm Ironman noch eine Erkältung einfängst" ... ich entscheide mich für die 2. Variante, packe meinen Neo und gehe ins Römerbad Schwimmen.

War wohl eine gute Entscheidung. 35x100m alle 1:40. Und ich fühle mich auch nach dem Training richtig gut. Sollte ich die für Frankfurt geplante Schwimmzeit nach unten korrigieren? Eigentlich habe ich ja die letzten 3-4 Monate vor allem das Schwimmtraining ziemlich vernachlässigt. Mehr als 1-2 mal pro Woche war ich nie im Wasser.

Mal sehen, was der Bonn Triathlon am Sonntag bringt. Dann weiß ich mehr über meine Schwimmform. Soooo schlecht kann sie aber nicht sein.

Samstag, 21. April 2007

Schlechte Zeichen

Die letzte Trainingseinheit vor dem Bonn Marathon musste ich nach nicht mal 4 Minuten abbrechen. Ich habe mir einen Brustwirbel ausgerenkt. Kühle Temperaturen, noch nicht aufgewärmt und dann auch noch die harten ASICS DS Trainer waren wohl zu viel.

Jetzt muss ich mit Gymnastik, Voltaren und Ruhe gegensteuern .... das wird schon

Samstag, 24. März 2007

Frühling wo bleibst du?

Mein schickes Rad steht immer noch ohne Lenker in der Ecke. Anfang April soll endlich mein neuer Lenker kommen *grummel*.

Naja und das nasskalte Wetter sorgt auch nicht gerade für eine übermäßige Trainingslust. Aber morgen soll ja alles besser werden. 12° und Sonnenschein. Auch nicht überragend, aber für eine lange Radausfahrt sollte es reichen.

Wenigstens ist meine Laufform schon ganz brauchbar. Muss sie ja auch so langsam. Noch 1 Monat bis zum Bonn-Marathon. Letzte Woche habe ich bereits mit schnelleren Läufen angefangen. Ob sich das heute schon gezeigt hat oder ob es einfach die ansteigende Gesamtform ist, kann ich nicht sagen. Aber mein heutiger langer Lauf im Kottenforst war mal eben so ca. 2 Minuten schneller als bisherige Zeiten. 1:55 auf 25km sind mal nicht sooooo schlecht für einen eigentlich lockeren Lauf.

Dienstag, 20. Februar 2007

Karneval und das Training

Seit Oktober, seit unserem letzten Urlaub, hat Thomas sich darüber beklagt, daß er viel zu viel auf den Rippen hat. Durch das Training und auch einigen Diätwochen sind dann doch ein paar Kilos runter. Sogar Karneval hat er sich am Riemen gerissen und Alkohol und Süßigkeiten nur in geringen Maßen zu sich genommen. Respekt! So etwas im (rheinländischen) Karneval durchzuhalten erfordert wirklich einiges an Überwindung!
Die tatsächliche Überzeugung nie zuviel auf den Rippen zu haben, kam aber wahrscheinlich durch das Kostüm für den Karnevalszug in Godesberg. Wenn man als Sportler mit Bierbauch (Kissen unter Trikot - leider kein Foto vorhanden) auf eine Party geht, man selbst feststellt, daß man die Füße noch nicht mal mehr sehen kann und andere Partygäste bei Bekannten nachfragen, ob der "Typ da hinten wirklich so dick ist", muß man sich langsam aber sicher Gedanken machen ;-)

Da die Kilos langsam aber sicher purzeln, und laut Thomas der Februar grundsätzlich ein frustrierender Monat ist (trainingsbezogen), durfte ich mir die letzten Tage immer nur anhören, daß man sich in diesem Trainingszustand nie und nimmer für Hawaii qualifizieren wird und man eigentlich sowieso alles abblasen könnte. Heute kam aber dann wieder ein guter (selbstüberzeugter) Lauf und Thomas zustande... Die Wogen sind wieder geglättet und die Motivation steht auch wieder. Obwohl - nach Pizza und einer Flasche Rotwein.... Da ist das ganze Training wohl umsonst gewesen ;-)

Mittwoch, 10. Januar 2007

Jedes Kilo zählt ...


leider auch für mich :-(
Bis ich wieder so aussehe wie 2004 wird noch einige Zeit vergehen.
Aber das wird schon. Ich bin jedenfalls auf dem besten Weg.