Donnerstag, 10. April 2008

5 Tage ...

.. dauert es noch bis die Lose für die Hawaii-Lotterie gezogen werden. Julia weiß nicht, ob sie hoffen oder bangen soll. Die Haie warten ;-)

Freitag, 21. März 2008

Trainingslager Lanzarote

Leider gab es auf Lanzarote keinen brauchbaren INet Hotspot, deshalb kommt der Bericht etwas verspätet und ist dieses Mal entsprechend etwas kürzer.

Der Hinflug war absolut problemlos. Rein, raus, da ... sogar die Fahrräder haben es geschafft. Mit dem Taxi zur Hotelanlage, Fahrräder zusammenschrauben, Abendessen und ein kurzer Spaziergang "um den Block". Das war der erste Tag.
Das Hotel Las Marinas in Costa Teguise ist im übrigen für Sportler sehr empfehlenswert. Sportlerfreundliches Essen, sehr großräumige Apartments mit viel Platz für die Räder und ein Hallenbad (haben wir allerdings nicht genutzt).

Den ersten Tag wollten wir erst mal ruhig angehen und die Gegend erkunden. Wir fuhren bergauf, lange bergauf. Ach ja und gegen den Wind und Wind gibt es hier ne Menge. Nach ca. 1:30h waren wir am Mirador de Haria auf etwas über 600 Meter Höhe.

Nach kurzem Fotostopp ging's über eine serpentienenreiche Straße runter nach Haria und gleich wieder rauf zur Nordspitze der Insel - dem bekannten Mirador del Rio.



Mirador del Rio

Bis hier haben wir 2h gebraucht. Für gute 30km etwas langsam ... die nächsten 50km gingen dafür umso schneller. Erst 15km bergab, dann 35km mit großem Gebläse von hinten. So macht's Spaß.

Die weiteren 10 Tage unterschieden sich trainingslagertypisch kaum vom ersten. Spätestens um 8 Uhr Frühstücken, dann abhängen und verdauen. 9:30-10 Uhr sitzen wir auf dem Rad. Um 15 Uhr sind wir meistens zurück und gehen teilweise noch laufen. Dann beginnt das lange Warten ... auf's Abendessen.

Die meisten Tage fahre ich mit Julia eine Runde und danach noch ein wenig alleine. Per Zufall treffen wir noch den Christoph Heubel (ein ExLemming) der mit dem Oberurseler Triathlonverein im Trainingslager ist. Da bietet es sich an, dass ich auch mal einen Tag mit den Jungs fahren gehe. Es tut meinen Beinen mehr als gut, sich mal einen Tag lang im Windschatten auszuruhen.

Am vorletzten Tag machen Julia und ich noch eine touristische Fahrt entlang einiger Sehenswürdigkeiten im Westen der Insel.

Die Salinen

Wir waren hier


Da muss man etwas genauer hinsehen ...

Die grüne Lagune von El Golfo

Fazit: Es ist kaum zu glauben, aber die ersten Tage waren noch die windärmsten. Je länger der "Urlaub" dauerte, desto schlimmer und böiger wurde der Wind. Lanzarote ist für die Jahreszeit bestimmt eine der guten Adressen für ein Trainingslager. Es gibt gute Straßen, wenig Verkehr und natürlich fast garantiert gutes Wetter. Aber die Anstiege und der Wind machen Lanza zu einer Insel für Fortgeschrittene und dann wird die Insel doch schnell relativ klein.

Wir waren jedenfalls beide heilfroh als der Urlaub endlich vorbei war ;-) Am 20.05 geht's dann schon wieder nach Lanzarote. Dann wird's ernst.

Samstag, 16. Februar 2008

2 Wochen bis zum Trainingslager

Wir zählen schon die Tage. In 2 Wochen geht's für 10 Tage nach Lanzarote zum trainieren. Dann gibt's auch wieder mehr zu berichten.
Für heute kann ich nur sagen: Sowohl Julia's als auch meine Form ist auf dem richtigen Weg ... nach oben. Hoffentlich hält das sonnige Wetter noch ein paar Tage.

Montag, 10. Dezember 2007

Donnerstag, 8. November 2007

Tag 20 – Awa’awapuhi Trail

Wir hatten heute Nacht Besuch. Es muss so gegen 3 Uhr gewesen sein. Ich wollte nur kurz ins Bad und ein wenig Duft nachlegen, denn es soll ja Urlauber geben die innerhalb von einer Nacht von den Mücken restlos ausgesaugt wurden ;-)

Als ich also im Bad das Licht anmache, sehe ich eine Art Tausendfüssler, nur sehr viel größer, im Waschbecken. Was soll’s, "Wasser Marsch und gut ist" denke ich mir. Allerdings ist das Viech ziemlich standhaft und es kommt wie es kommen muss. Eine total verschlafene Julia wankt ins Bad und ... naja den Rest kann sich jeder Denken. Ritter Thomas musste die holde Julia vor dem Urviech beschützen.

Der restliche Tag ist eigentlich kurz erzählt: der Tag besteht aus einer ca. 5-stündigen Wanderung den Nu’aolo Trail runter bis zum Lookout, dann quer rüber zum Awa’awapuhi Trail Lookout und wieder hoch zum Auto. Der Weg zwischen den beiden Lookouts ist übrigens im Gegensatz zu 2004 deutlich anspruchsvoller geworden. Einige Passagen sind ziemlich zugewuchert oder gar verschüttet. Der Weg scheint inzwischen auch weniger genutzt zu werden, was den Zustand natürlich noch verschlechtert und den Ziegen neuen Lebensraum bietet.

Es ist kaum zu glauben, aber unterwegs treffen wir fast nur Deutsche.

Tag 19 – Umzug nach Kalaheo

Kauai scheint nicht unsere Insel zu werden. Das Wetter ist bescheiden, starke Bewölkung und vereinzelt sogar mal ein 30-Sekunden-Schauer machen Sightseeing eher langweilig. Die ohnehin spärlichen Anlaufpunkte sind schnell abgehakt: Wailua Falls, Opaekaa Falls, Steaming Horn, Poipu, die Kauai Coffee Plantation, Hanapepe Valley, ... um 14:00 Uhr haben wir keine Lust mehr im Auto herumzufahren. Wir fahren zu unserer neuen Unterkunft. Der Hausmeister Chris empfängt uns und zeigt uns alles. Nur das Appartement ist noch nicht fertig. In einer Stunde können wir rein. Die Tür wird offen sein, der Schlüssel liegt drin. Tja dann ziehen wir unverrichteter Dinge wieder ab und gehen für die nächsten Tage einkaufen.

Nach 1 Stunde sind wir wieder da und Ernüchterung macht sich breit. Die Wohnung quasi ungeputzt und ziemlich „verbraucht“. Nach einer knappen Stunde haben wir uns gefangen. Was soll man mit so einer Situation machen? Ist doch klar. 2 Flaschen Bier aus dem Kühlschrank holen, zum Strand fahren und den Sonnenuntergang genießen.

Noch nicht mal das ist uns heute gegönnt. Ein großes Wolkenfeld verdeckt den Sonnenuntergang.

Montag, 5. November 2007

Tag 18 - Napali Coast

6 Uhr klingelt der Wecker. Julia geht es bescheiden. Ihre Erkältung ist wieder stärker geworden und sie hustet ziemlich. Da wir auf Kauai aber nur 3 Tage haben, sind wir zeitlich wenig flexibel und so schluckt Julia mal wieder ihre Drogen. Irgendwie wird es schon gehen … hoffentlich.

Wir fahren zurück in den Norden der Insel. Wir wollen den Kalalau Trail machen. Naja nicht wirklich. Der Kalalau Trail ist wohl der schönste und bekannteste Wanderweg Hawaiis und geht vom Ke’e Beach bis zum Kalalau Tal - 17 Meilen, eine Richtung! Das geht also nur voller Ausrüstung und mindestens einer Übernachtung.

Wir beschränken uns auf den ersten von drei Abschnitten und laufen dafür noch zum Hanakapi’ai Wasserfall.

Mehr Infos gibts hier: http://www.hawaii.gov/dlnr/dsp/NaPali/na_pali.htm

Nach ca. 6 Stunden ist das Tagwerk vollbracht und Julia nennt es später die schönste und interessanteste Wanderung des ganzen Urlaubs ... ich wusste doch, wieso ich den Tag nicht ausfallen lassen wollte.

Wie geplant gehen wir wieder in Kapa’a Abendessen. Auf dem Rückweg besuchen wir noch den kältesten Ort auf Hawaii: den ABC-Store. Gut das wir eine Sitzheizung haben.